Bosseln

Beim Bosselspiel, wie es seit 1956 im Behindertensport gespielt wird, werden die Bosseln mit Kraft und Geschicklichkeit möglichst präzise in ein Zielfeld, in dessen Mitte eine "Daube" plaziert ist, geworfen bzw. geschoben.  Erforderlich ist ein relativ gleitfähiger Boden.

Das  Bosselspiel besteht aus drei weiß und drei grün gekennzeichneten Bosseln und einem 10 cm³ großen Holzwürfel, der Daube. Jede Bossel ist aus massivem Buchenholz handgedrechselt, mit einem stoßdämpfenden grünen oder weißen Gummiring belegt und mit einer Sohle aus Naturborsten versehen. Eine Bossel wiegt etwa 4,5 kg; für Jugendliche und Frauen werden auch leichtere Geräte hergestellt.

Man benötigt 2 Mannschaften zu je 3 Personen, ein komplettes Bosselspiel und eine 12-16 m lange und 2 m breite Wurfbahn, deren letzte ca. 4 m als Zielfeld markiert sind.

Bei den abwechselnden Würfen versucht jeder Spieler, sein Spielgerät möglichst nah an die in der Mitte des Zielfeldes plazierte Daube zu werfen. Ziel ist es, die gegnerischen Bosseln aus dem Zielfeld zu stoßen oder die Daube in eine für die eigene Mannschaft günstige Lage zu bringen. Die Mannschaft, deren Bossel nach dem letzten Wurf der Daube am nächsten steht, erhält zwei Punkte. Zusätzlich wird jede sich noch im Zielfeld befindende Bossel mit einem Punkt bewertet. Bosseln, die das Zielfeld nicht erreichen oder sich beim Werfen überschlagen, sind ungültig und müssen für diesen Durchgang von der Bahn entfernt werden.

Nach sechs Durchgängen mit je sechs Würfen ist ein Spiel beendet. Bei jedem Durchgang wechseln die Mannschaften den ersten Wurf. Für das Endergebnis werden die Punkte aller Durchgänge zusammengezählt.

WannWoBemerkungen
Montag 18:30 bis 19:30 UhrTheodor-Fliedner-Schule
Wiesbaden-Bierstadt
aktuell nicht angeboten mangels Nachfrage